Auswirkungsstudie (Impact Assessment Study)

Die Entwicklung von Solvency II stellt eine einmalige Gelegenheit zur Schaffung einer einheitlichen Struktur auf europäischer Ebene dar, was den Unternehmen einen effizienteren Geschäftsbetrieb und Risikomanagement, durch die Anpassung der Kapitalanforderungen im Verhältnis zu den Risiken, ermöglicht.

Dieses Ziel hat 442 Versicherungsunternehmen zu einer aktiven Teilnahme an der Auswirkungsstudie (CEA’s Impact Assessment Survey) bewogen, die als Antwort auf die Anfrage seitens der Europäischen Kommission durchgeführt wurde. Die Europäische Kommission hat die Aufgabe, die potenziellen Auswirkungen einer jeden neuen Regelung zu untersuchen. Die Auswirkungsstudie war ein Bestandteil dieser Analyse. Die Teilnehmer dieser Studie zeichneten sich in dem Projekt Solvency II durch ein großes Engagement aus. Sie zeigten ebenfalls, dass sie hinter der Idee, Risikoanalysegestützter wirtschaftlicher Aufsichtsrahmen bei den Versicherungen, stehen. Dieses Engagement drückte sich u. a. durch das Einvernehmen unter allen Interessierten, unabhängig von der Größe und der Rechtsform, aus.

Das ziel der Auswirkungsstudie ist die Sicherstellung eines Einblicks in die folgenden Bereiche:

  • finanzielle und mikroökonomische Stabilität       
  • Versicherungsunternehmen und Aufsichtsorgane
  • Produkte und Versicherungsmärkte
  • Verbraucher

Der 1. Teil des Dokuments stellt die wichtigsten Schlussfolgerungen der im Sommer 2006 durchgeführten Auswirkungsstudie vor. Sie liefert dem Leser Informationen zum potenziellen Einfluss der risikobasierten Rahmenrichtlinie Solvency II auf:

  • die aktuellen Risikomanagementpraktiken der Versicherer;
  • die Verwaltungskosten,
  • den weiterhin starken und effizienten Schutz der Versicherten,
  • den Aufbau und die Preise der Versicherungsprodukte,
  • die Investitionsstrategien der Versicherer,
  • die Rückversicherungsverträge und die Rückversicherungsgesellschaften,
  • die Kapitalbeschaffungsfähigkeit der Versicherer.

Die Studie geht von der Annahme aus, dass Solvency II eine entsprechende, von der Versicherungsbranche empfohlene, risikobasierte wirtschaftliche Vorgehensweise mit sich bringt. Die Interpretation der Ergebnisse geht von dieser Annahme aus. Abweichungen von dieser Annahme bringen negative Konsequenzen mit sich, was im 2. Teil der Veröffentlichung beschrieben wurde.

In dem nachfolgenden Dokument finden Sie die wichtigsten Ergebnisse der CEA-Auswirkungsstudie:


main_results_on_ceas_impact_assessment.pdf


results_and_discussion_on_the_impact_assessment.pdf