Institutionen
Institutionen des Solvabilitätssystems und ihre Aufgaben:
In das Projekt Solvency II sind zahlreiche Teilnehmer engagiert. Zu den gesetzgebenden Organen zählen die Europäische Kommission sowie der Ausschuss der europäischen Aufsichtsbehörden für das Versicherungswesen und die betriebliche Altersversorgung (AEAVBA) /(CEIOPS)/. Außer den gesetzgebenden Organen nehmen an dem Projekt auch Brancheninstitutionen wie: CEA, AISAM/ACME, ICISA, CFO Forum, CRO Forum oder Groupe Consultatif. Die Beschreibung der einzelnen Institutionen sowie deren Handlungsumfang finden Sie im nachfolgenden Text.
EUROPÄISCHE KOMMISSION (European Commission, EC) – bereitet den Entwurf des europäischen Gesetzes in Anlehnung an Beratungen mit der AEAVBA/CEIOPS vor. Die Europäische Kommission veröffentlicht die Rahmenrichtlinie Solvency II, die von dem Europäischen Parlament sowie den Europäischen Rat verabschiedet werden sollte. Die Europäische Kommission stellt ebenfalls die Einführung der Richtlinie in den Mitgliedsländern sicher.
Internetseite der Europäischen Kommission: http://www.ec.europa.eu/index_pl.htm
Die Europäische Kommission hat die vorläufigen Dokumentenversionen der Expertengruppe Solvency II bezüglich der Rechtsverordnung des 2. Levels für die einzelnen Bereiche des Textes der Richtlinie veröffentlicht. Es wurden ebenfalls Anfragen mit der Bitte um die Abgabe von Kommentaren an die Mitgliedsländer versandt.
Hier finden Sie den Entwurf der Rahmenrichtlinie Solvency II, die im Juli 2007 von der Europäischen Kommission veröffentlicht wurde.
Hier finden Sie einen Bericht hinsichtlich der Verbesserungen zum Richtlinienentwurf:
EUROPÄISCHE KOMMISSION (European Commission, EC) – bereitet den Entwurf des europäischen Gesetzes in Anlehnung an Beratungen mit der AEAVBA/CEIOPS vor. Die Europäische Kommission veröffentlicht die Rahmenrichtlinie Solvency II, die von dem Europäischen Parlament sowie den Europäischen Rat verabschiedet werden sollte. Die Europäische Kommission stellt ebenfalls die Einführung der Richtlinie in den Mitgliedsländern sicher.
Internetseite der Europäischen Kommission: http://www.ec.europa.eu/index_pl.htm
Die Europäische Kommission hat die vorläufigen Dokumentenversionen der Expertengruppe Solvency II bezüglich der Rechtsverordnung des 2. Levels für die einzelnen Bereiche des Textes der Richtlinie veröffentlicht. Es wurden ebenfalls Anfragen mit der Bitte um die Abgabe von Kommentaren an die Mitgliedsländer versandt.
Hier finden Sie den Entwurf der Rahmenrichtlinie Solvency II, die im Juli 2007 von der Europäischen Kommission veröffentlicht wurde.
Hier finden Sie einen Bericht hinsichtlich der Verbesserungen zum Richtlinienentwurf:
skinner_1st_draft_report.docHier finden sie einen Vermerk über die Diskussion des Ausschusses für Wirtschaft und Währung ECON (Committee on Economic and Monetary Affairs) zu den Verbesserungen zum Richtlinienentwurf:
summary_of_ep_econ_discussion_on_peter_skinners_draft_report.docHier finden Sie die vorläufige Version des Rechtsausschusses des Europäischen Parlaments, die für den Ausschuss für Wirtschaft und Währung (ECON) erstellt wurde:
draft_opinion_for_econ.pdfCEIOPS (Comitee of European Insurance and Occupational Pensions Supvisors - Ausschuss der europäischen Aufsichtsbehörden für das Versicherungswesen und die betriebliche Altersversorgung (AEAVBA) – trägt detaillierte Analysen im Rahmen der Fragen, die durch die Europäische Kommission verfasst werden, zusammen. Während der Erarbeitung der Antworten, berät sich der AEAVBA mit dem Versicherungssektor mithilfe von Stellungnahmen und öffentlichen Diskussionen. Im Rahmen der Vorbereitungen für Solvency II, führte der AEAVBA eine Reihe Quantitativer Auswirkungsstudien (QIS) zur Untersuchung des Einflusses der Vorschläge auf der Ebene des Unternehmens oder des Sektors, durch.
Internetseite des CEIOPS: http://www.ceiops.org/
Der europäische Versicherungs- und Rückversicherungssektor ist durch eine Reihe von Vertretungsorganisationen auf der Ebene der Europäischen Union in das Projekt Solvency II eingebunden. Es handelt sich dabei um:
- CEA (Comité Européen des Assurances – Europäischer Versicherungsverband) – Vertreter des europäischen Versicherer- und Rückversicherersektors über Landesversicherungsverbände in jedem europäischen Mitgliedsland der EU und 8 anderen Ländern. Mehr Informationen zu den Aktivitäten dieser Institution finden Sie hier.
Internetseite des CEA: http://www.cea.assur.org/ - AISAM (Association Internationale des Sociétés d’Assurances Mutuelle – Internationale Vereinigung der Versicherungsvereine auf Gegenseitigkeit)/ ACME (Association of European Cooperative and Mutual Insurers – Europäischer Genossenschaftlicher und Wechselseitiger Versicherungsverband) – Vertreter der Versicherungsgesellschaften auf Gegenseitigkeit sowie der genossenschaftlicher Versicherungen auf globaler Ebene.
Internetseite des AISAM: http://www.aisam.org/ - ICISA (International Credit Insurance & Surety Association – Internationaler Vereinigung der Kreditversicherer und Garantieunternehmen) – Vertreter der europäischen Kreditversicherer.
Internetseite der ICISA: http://www.icisa.org/ - CRO Forum (Chief Risk Officer – Forum der Risikomanager. Die Mehrheit der Unternehmen ist ebenfalls in dem CFO-Forum vertreten) – Vertreter 14 großer Versicherungsgruppen, mit Risikomanagement als Schwerpunkt. Mehr Informationen zu den Aktivitäten dieser Institution finden Sie hier.
Internetseite des CRO Forum: http://www.croforum.org/ - CFO Forum (Chief Financial Officer – Forum der Finanzvorstände) – Vertreter 20 großer europäischer Versicherungsgruppen mit dem Schwerpunkt Finanzberichtswesen. Mehr Informationen zu den Aktivitäten dieser Institution finden Sie hier .
Internetseite des CFO Forum: http://www.cfoforum.nl/ - Groupe Consultatif (Groupe Consultatif Actuariel Européen – Dachverband der Europäischen Aktuarvereingiung) – Berufsverband der Aktuare in Europa.
Internetseite der Groupe Consultatif: http://www.gcactuaries.org/
Mehr Details zu den Institutionen, die von dem Projekt Solvency II betroffen sind sowie zu deren Rolle, finden Sie in dem beigefügten Dokument.